Pupillenkontrolle üben: Pupillenleuchte ohne Licht für San-, RH- und RS-Ausbildung
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In der San-Ausbildung, bei Rettungshelfern und Rettungssanitätern gehört die Pupillenkontrolle zur strukturierten Patientenuntersuchung. Sie liefert Hinweise auf Schädel-Hirn-Verletzungen, Vergiftungen oder andere ernste Zustände. Damit der Handgriff im Einsatz sicher sitzt, muss er oft und an vielen Übungspartnern trainiert werden.
Worauf es bei der Pupillenkontrolle ankommt
- Größe: Sind die Pupillen auffällig eng oder weit?
- Seitengleichheit: Sind beide Pupillen gleich groß?
- Lichtreaktion: Ziehen sich die Pupillen bei Lichteinfall zusammen?
- Dokumentation und Übergabe: Befunde werden notiert und weitergegeben.
Warum üben ohne Licht?
Im Training schauen sich Teilnehmende gegenseitig dutzende Male in die Augen. Mit echten Leuchten bedeutet das: ständiges Blenden, tränende Augen und leere Batterien. Eine Simulations-Pupillenleuchte ohne Lichtfunktion löst das:
- Kein Blenden: Der Bewegungsablauf – Augenlid anheben, Leuchte führen, beide Seiten vergleichen – wird geübt, ohne die Übungspartner zu belasten.
- Kein Diebstahlrisiko: Ohne Elektronik ist die Leuchte für Langfinger uninteressant – praktisch für Lehrsäle und Wachen.
- Günstig: Ein ganzer Kurssatz kostet weniger als eine einzige echte Leuchte.
- Schnell gefunden: Auffällige Farbe und Clip zum Befestigen an der Einsatzkleidung.
Tipp für den Unterricht
Lassen Sie in Zweiergruppen arbeiten: Einer führt die Kontrolle durch und spricht laut mit, was er prüft, der andere achtet auf Reihenfolge und Vollständigkeit. Die Befunde (z. B. „linke Pupille weit, lichtstarr“) geben Sie als Ausbilder per Fallkarte vor. Die echte Lichtreaktion demonstrieren Sie einmal mit einer richtigen Leuchte – geübt wird mit dem Dummy.
Hinweis: Die Simulations-Pupillenleuchte ist ausschließlich für Übungs- und Demonstrationszwecke gedacht und nicht für den Einsatz am Patienten geeignet.
➡️ Mehr Übungsmaterial finden Sie im Ausbilderbedarf.